10. „How to the the Job“-Vortrag von Christoph Kleindienst

Auch dieses Semester bereicherte uns Herr Christoph Kleindienst mit seinem Vortrag: „How to get the Job“, in welchem er, durch seine gesammelte Erfahrung als Headhunter, den Studenten Tipps rund um die Bewerbung, das Interview und dem späteren Leben im Beruf weitergibt. Der Vortrag ist kategorisch in diese Themenbereiche gegliedert.

Zum ersten Teil rät Kleindienst dazu sich bei der Bewerbung an den Unterlagen eines Spitzenmanagers, der es in eine leitende Position der Global Player geschafft hat, zu orientieren. Strukturell ist bei Bewerbungsunterlagen zu beachten, dass die erste Seite aus einem Anschreiben bestehen sollte, welches in drei Absätze unterteilt wird. Zu Beginn lobt man die Firma und ihre Unternehmensstrategie, im zweiten Absatz wird dann geschildert weshalb die Firma ausgewählt wurde und im letzten Abschnitt verfasst man was eine Stelle in dem Unternehmen für einen selbst bedeuten würde. Darauf folgt der Lebenslauf, oder eher CV, das sollte nur aus den wichtigen und relevanten Informationen, Kontaktdaten und einem großen Foto bestehen. Auf das Foto legt Herr Kleindienst besonderen Wert, denn dieses entscheidet über den ersten Eindruck und sagt viel über den Charakter aus. Zusätzlich ist es empfehlenswert seine langfristigen und kurzfristigen Ziele zu nennen, da dies von einer festen Orientierung zeugt und Struktur vermittelt. Das Nennen von Hobbys gilt es zu vermeiden.

Nach der Bewerbung folgt das Interview. Für Herrn Kleindienst ist das Wichtigste eine gute Vorbereitung und das Sammeln bedeutender Daten über das Unternehmen. Als Zweites sollte man dem Personaler vermitteln, dass man zu strukturiertem Handeln und Denken fähig ist. Dazu ist empfehlenswert, wenn man etwas über sich selbst erzählen soll, die Antwort in 3 Teile zu gliedern, in Familie, Ausbildung und die eigenen Ziele. Daraufhin wird der Personaler versuchen sie aus der Spur zu bringen. Hier gilt es wach zu bleiben und bei Unwissen das auch zuzugeben, da dies einen selbstbewussten Eindruck hinterlässt. Auf die Frage was ihre Schwächen seien, ist eine passende Antwort, dass noch Entwicklungspotenziale in beispielsweise der englischen Sprache in Businesssituationen besteht.

Der letzte Teil befasste sich mit dem Leben im zukünftigen Beruf. Jedem werden mal Fehler passieren und Niederlagen widerfahren, aber es ist wichtig damit richtig umzugehen und sich ein Irrtum eingestehen zu können. Bei Unrecht soll man drüberstehen und sich nicht unterkriegen lassen.  Kleindienst vermittelt uns, jedem werden sich Chancen bieten, es gilt diese auch zu ergreifen, um nicht irgendwann das Unterlassen der Möglichkeit zu bereuen. Bei einer erfolgreichen Karriere als Vorgesetzter, empfiehlt Kleindienst das Team ergänzend zu den eigenen Fähigkeiten zu wählen. Bezüglich der Kommunikation sollte man folgendes beachten, um seine Sprachqualität zu steigern. Hier gilt es sich kurzzufassen und prägnant zu antworten.

Wenn sie sich in einer fremden Firma noch nicht fachlich bedeutend einbringen können, da sie am Anfang ihrer Laufbahn stehen, lassen Basisqualitäten wie Pünktlichkeit und Leidenschaft direkt professionell und engagiert wirken.

Mit diesen Tipps steht der nächsten Praxisstelle oder Festanstellung nur noch wenig im Weg. Wir freuen uns Herrn Kleindienst auch nächstes Semester wieder begrüßen zu dürfen.

Euer Campus-X Team